Regenbogen in der Nähe der Stadtschreiberwohnung am Tag des Abschieds
Foto: © Iwona Waligórska
Meine Zeit als Stadtschreiberin von Stettin ist nun zu Ende. Es ist Herbst, Zeit des Loslassens. der Reflexion. Zeit danke zu sagen. Dabei habe ich auch vieles versäumt, vieles nicht geschafft. Mit so vielen Menschen wollte ich noch sprechen, mit Przemek Głowa, Weronika Fibich, Rafał Bajena, Władysław Gnat und anderen. So viel wollte ich besichtigen, zum Beispiel den renovierten Westflügel des Schlosses der Pommerschen Herzöge. Auch im Theater Kana und anderen Stettiner Theatern, Polski, Współczesny, Mały, in den Galerien Off-Marina und Trafo, in den Filialen des Nationalmuseums, im PRL-Museum, [1] in der Gedächtnisstube Stołczyn, in der St.-Trinitatis-Kirche (Sitz der Evangelisch-Augsburgischen Gemeinde) wäre ich gern öfter gewesen. Einige Freunde wollten mich in Stettin noch besuchen – Manfred Mack, Edith Hubrich-Mischewski… Gott sei Dank ist es ja nur ein Katzensprung von Berlin nach Stettin oder, wie man es auf Polnisch sagt, ein „Wurf mit der Baskenmütze“ [2].
„Dreizehn Musen und zwei Katzen, die Baskenmütze und der Walzer von Stettin“ weiterlesen