Dreizehn Musen und zwei Katzen, die Baskenmütze und der Walzer von Stettin

Regenbogen in der Nähe der Stadtschreiberwohnung am Tag des Abschieds. Foto: © Iwona Waligórska

Meine Zeit als Stadtschreiberin von Stettin ist nun zu Ende. Es ist Herbst, Zeit des Loslassens. der Reflexion. Zeit danke zu sagen. Dabei habe ich auch vieles versäumt, vieles nicht geschafft. Mit so vielen Menschen wollte ich noch sprechen, mit Przemek Głowa, Weronika Fibich, Rafał Bajena, Władysław Gnat und anderen. So viel wollte ich besichtigen, zum Beispiel den renovierten Westflügel des Schlosses der Pommerschen Herzöge. Auch im Theater Kana und anderen Stettiner Theatern, Polski, Współczesny, Mały, in den Galerien Off-Marina und Trafo, in den Filialen des Nationalmuseums, im PRL-Museum, [1] in der Gedächtnisstube Stołczyn, in der St.-Trinitatis-Kirche (Sitz der Evangelisch-Augsburgischen Gemeinde) wäre ich gern öfter gewesen. Einige Freunde wollten mich in Stettin noch besuchen – Manfred Mack, Edith Hubrich-Mischewski… Gott sei Dank ist es ja nur ein Katzensprung von Berlin nach Stettin oder, wie man es auf Polnisch sagt, ein „Wurf mit der Baskenmütze“ [2].

Mit Frau Agnieszka Gardocka, der Leiterin des Büros des Stadtpräsidenten im Skandinavischen Haus. Foto: © Urząd Miasta Szczecin (Stadtverwaltung Stettin)
Mit Agnieszka Gardocka, Leiterin des Büros des Stadtpräsidenten im Skandinavischen Haus
Foto: © Urząd Miasta Szczecin (Stadtverwaltung Stettin)

Die Stadt Stettin hat mich beim gemütlichen Beisammensein im Skandinavischen Haus verabschiedet, dort, wo alles begann. Frau Agnieszka Gardocka war da, die Leiterin des Büros des Stadtpräsidenten, die alles organisiert hat (danke, Stadt Stettin!), Frau Beata Śniady, die sich besonders engagiert um das Filmteam aus Babelsberg gekümmert und viel mit mir gelacht hat. Leider war Frau Anna Szlesińska, die mich von Anfang an mit besonderer Herzlichkeit und sehr persönlich, mit vielen tollen Ideen begleitet hat, im Urlaub. Frau Monika Żukowska-Trojnar kam dazu. Diesen Mitarbeiterinnen des Referats für Internationale Zusammenarbeit gilt mein großer Dank, denn sie hatten immer ein offenes Ohr für mich.

Und sie haben auch eine schöne Lesung für mich organisiert, in der Pommerschen Bibliothek. Dafür herzlichen Dank auch an Frau Sylwia Wesołowska von der Regionalen Abteilung der Bibliothek, die zwar nicht kommen konnte, mir aber eine E-Mail schrieb:Die Art und Weise, wie Sie Worte mit dem städtischen Alltag und mit Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Bewohner verbinden, berührt mich sehr. Ihr Engagement hat unserer Stadt etwas ganz Besonderes gegeben – Leichtigkeit, Reflexion und literarischen Mut.“ Sehr wohltuend… Mein herzlicher Dank gilt auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der ehemaligen Kulturabteilung der Stadt Szczecin ( Wydział Kultury), Herrn Cezary Cichy, Frau Anna Tuderek und Frau Joanna Cybruch für Ihre Ideen und Ihre Begleitung am Anfang meiner Tätigkeit.

Ein paar Gäste durfte ich zum Schluss noch im Skandinavischen Haus empfangen, es durfte kommen, wer wollte. Und da hat mich u.a. eine ganz tolle Frau besucht: Olga Dąbkiewicz, historische Rekonstrukteurin und leidenschaftliche Förderin der Mode früherer Epochen und Pionierin des Vintagestils! Sie kam prächtig gekleidet im Stil der 1940er Jahre mit dazugehöriger Frisur und erzählte, wie sie phantasievoll Menschen dazu inspiriert, sich auf unkonventionelle Art und Weise mit der Geschichte zu beschäftigen. Sie organisiert Modenschauen, Ausstellungen und historische Events. Auch kündigte sie ihre nächste Ausstellung an – „Festliche Frau, alltägliche Frau“ [3] im Museum für Technik und Kommunikation (das ich zwar besucht habe, aber einmal ist keinmal). Ihre Würde und Pracht haben mich zutiefst beeindruckt. Historische Kleidung auch im Alltag – mutig! Eine Frau, die viel Farbe in den Stettiner Alltag bringt, vergleichbar mit meiner Freundin aus der Schulzeit, der Sängerin und Künstlerin Iwona Waligórska, die beim Abschied natürlich auch nicht fehlen durfte. Danke auch an andere Gäste – u.a. Zbigniew Naumowicz, Maks Zabavchuk, Krzysztof Rzepka… Danke an die stets freundlichen Mitarbeiterinnen des Skandinavischen Hauses.

Aber ich muss noch von etwas anderem berichten. In meiner Funktion als Stadtschreiberin hatte ich noch ein Gespräch mit dem sehr engagierten Direktor des einzigartigen Kulturhauses „13 Musen“ Waldemar Kulpa. Ich wusste gar nicht, dass diese Kultureinrichtung schon so lange existiert! Auch wenn ich hier schon mal (vor Jahren) als Autorin des Verlages „Forma“ von Paweł Nowakowski (der bis heute mit dem Haus zusammenarbeitet) aufgetreten bin. [4] Dort hatte auch jahrelang die Redaktion der Zeitschrift „Pogranicza“ (Grenzgebiete) ihren Sitz – mit Prof. Inga Iwasiów, Prof. Jerzy Madejski, Iza Krupa… Ich war dort gerne zu Gast, publizierte dort gerne, der Schwerpunkt lag auf den deutsch-polnischen Themen. Wie schade, dass es die Zeitschrift schon lange nicht mehr gibt…

Aber kommen wir zu Waldemar Kulpa zurück, mit dem ich leider nur per Zoom sprechen konnte. Es ist ihm wichtig, unpolitisch zu arbeiten, seine Kultureinrichtung soll offen für alle sein. Er wohnt auf dem „rechten Ufer“ von Stettin (prawobrzeże), wirkt dort im Bezirksrat, stammt aber aus dem „Randbezirk“ Golęcino (und hat es aber dennoch, wie er scherzhaft sagt, zu etwas gebracht). In früheren Zeiten leitete er u.a. das legendäre studentische Zentrum Kontrasty, war Vorsitzender verschiedener Kulturvereine. Und er hat auch selbst mal Musik gemacht, u.a. mit dem Schriftsteller und einem Freund von mir – Krzysztof Niewrzęda.

Der „Klub 13 Muz“ (wie das Kulturhaus ursprünglich hieß) entstand im Jahr 1946 und entwickelte sich schnell zu einem Zentrum für Kreativität, Literatur und Kunst. Zu den Gründern gehörten namhafte Dichter, Schriftsteller und Kritiker. 1947 zog der Dichter und Satiriker Konstanty Ildefons Gałczyński aus Krakau nach Stettin (wo er aber nur bis 1949 blieb) und prägte den Klub nachhaltig. Der Legende nach war er es, der ihm den Namen verlieh. Seit 1956 befindet sich der Klub im „Palast unter den Köpfen“, einem historischen Gebäude aus den Jahren 1887–1889, das auch das Museum für Zeitgenössische Kunst beherbergt, am Plac Żolnierza [5]in unmittelbarer Nähe des Schlosses der Pommerschen Herzöge und der Philharmonie. [6]

Das Kulturhaus ist eine der wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt, fördert die künstlerische Aktivität der Bewohner und verbindet dabei Tradition mit Modernität und Avantgarde. Ich bin erstaunt, wieviel Musen dort am Wirken sind. Was für ein breites Angebot, für alle, Jung und Alt, Fortgeschrittene und Anfänger, eine Vielfalt an Veranstaltungen, Konzerten (von Jazz über alternative bis zu elektronischer Musik), Ausstellungen, Film- und Theateraufführungen und Kunstworkshops. Bildungsarbeit wird hier besonders großgeschrieben – es gibt z.B. eine „Universität des jungen Musikliebhabers“, [7] wo Jugendliche u.a. lernen, wie sie sich in der Philharmonie zu verhalten haben.

Über 30 verschiedene künstlerische Gruppen sind hier zu Hause. Es gibt zyklische Veranstaltungen, aber auch immer wieder etwas Einmaliges. Seit neun Jahren wirkt ununterbrochen der „künstlerische Salon der Senioren“ mit einem alljährlichen Festival für die Wojewodschaft Westpommern. [8] Seit 1997 gibt es das Jugend-Theater Uhuru. Es wurde vom legendären Janusz Januszewski ins Leben gerufen, einem der ersten Schauspieler des Kana-Theaters. Liebhaber der Pantomime schließen sich der Theatergruppe „Acht Hände“ an, Jazz-Liebhabern wird eine regelmäßige Veranstaltung zur Jazz-Geschichte angeboten.

Wer seine eigenen künstlerischen Werke präsentieren möchte, ist im Klub am richtigen Ort. In der „Galerie Foyer“ vor dem repräsentativen Kaminsaal können u.a. Schüler des Kunstlyzeums ihre Arbeiten ausstellen. Alle Anfänger, auch Senioren, haben die Möglichkeit, in der „Galerie Enter“ ihre Werke zu zeigen. Man kann bei den „13 Musen“ aber auch Yoga oder Bauchtanz machen, also fast alles, was das Herz begehrt.

Ganz stolz ist Waldemar Kulpa auf das Blasorchester Szczecińska Trzynastka (Die Stettiner Dreizehn), gegründet vom Direktor selbst und vom ersten Posaunisten der Stettiner Philharmonie Mateusz Kupski, mit vielen jungen Mitgliedern. Man kann sich ihre Auftritte auch auf dem Youtube-Kanal des Kulturhauses anschauen. Dort ist auch eine wunderbare Filmreihe über die Oder unter dem Titel „Temat Rzeka“ [9] (mit deutschen Untertiteln!) abrufbar. In dieser zehnteiligen Reihe dreht sich alles rund um die Oder, es geht los mit der Suche nach der Quelle. Es ist eins der Lieblingsprojekte des Direktors. Wirklich sehr sehenswert.

Film auf Youtube mit Ausschnitten aus den Auftritten des Blasorchesters Szczecińska Trzynastka vor dem Hintergrund der Stettiner Sehenswürdigkeiten

Alles in allem – ein inspirierender Raum für alle, die zusammenkommen wollen, um Kunst zu erschaffen und zu genießen, Gemeinschaft zu erleben. Hier finden sie eine Art Oase, denn dieser Ort strahlt eine warme Atmosphäre aus, nicht zuletzt durch die Anwesenheit von zwei dort wohnenden Katzen – des Geschwisterpaars Wandzia und Rysiu. Die beiden hatten sogar schon einen Fernsehauftritt:

Film auf Youtube über Katzen im Kulturhaus „13 Musen“

Ich nutze die Gelegenheit, Waldemar Kulpa danach zu fragen, ob er denn ein bestimmtes, altes Stettin-Lied kennt, das meine Mutter in den 1950er Jahren auf den Straßen ihrer neuen Heimat gesungen hat. Sie wusste nur ein paar Zeilen, u.a. Szczecin się śmieje, Szczecin szaleje (Stettin lacht, Stettin spielt verrückt). Herr Kulpa hat mich auf den Stettiner Sänger und Schauspieler Mirek Kosiński [10] verwiesen, und dieser auf Wiesław Łągiewka [11] und siehe da! Wiesław Łągiewka, Schauspieler des Teatr Polski, aber auch Sänger und Regisseur, kennt den verlorenen Text! Er ist bereit, mit mir zu telefonieren und verrät mir, dass der Autor des Textes und der Musik anonym bleiben möchte. Er wohnt in seiner Nachbarschaft, ist schon über 90 Jahre alt und Musiklehrer. Er erzählte ihm, dieses Lied wäre ihm sozusagen „von oben“ zugeflüstert worden, als er einmal an der Oder saß und in die Ferne schaute… Eine der Musen schaute offenbar vorbei.

Ja, die Nachkriegsatmosphäre in Stettin… Damals, so erzählt meine Mutter (die mir empfiehlt, mit dem Lied meinen Blog abzuschließen), hat sie als Schülerin des Handelstechnikums mit diesem verrückten Lied auf den Lippen auf den Straßen Stettins getanzt, z.B. auf dem heutigen Plac Armii Krajowej (Platz der Heimatarmee), [12] vor dem Sitz der Stadtverwaltung. Mit einer Verbeugung baten Männer, darunter auch viele Matrosen, Frauen spontan zum Tanz, und schon ging es los. Auch in den Schrebergärten. Die bunten Schulmützen (berety) der Schülerinnen und Schüler flogen nur so durch die Luft! [13] Der Schrank spielt, die Kommode tanzt, [14] so sagte man in Polen früher, wenn alles paletti war. Auch mein Vater hat damals seine Soldaten in Stettin lauthals singen lassen, als sie entlang der Oder nach einem harten Trainingscamp in die Stadt zurückkehrten und die Hakenterrasse [15] entlang marschierten, sich an den Blumen erfreuten, die ihnen Frauen vor die Füße warfen… So jedenfalls die Legende.

Der „Walzer von Stettin“ wurde übrigens 1995, zum 50. Jubiläum des polnischen Stettin sogar im Amphitheater im Kasprowicz-Park gespielt, erzählte mir Wiesław Łągiewka, der selbst viele Stettin-Lieder aufgenommen hat. [16] Aber der Autor des „Walzers“ blieb auch da schon anonym. Nun gut. Zeit, meine freie Übersetzung von „Walczyk Szczeciński“ zu präsentieren:

Der Walzer von Stettin

Vor dem Glanz der Morgenglut / Weicht die dunkle Nacht, / Der strahlende Tag bricht an. / Voller Elan und Übermut, / Sprudelt eine mächtige Kraft.

Das Rauschen der Oderwellen, / Der Wind, der von der Ostsee weht… / Wenn sich der Nebel senkt, / Der Walzer in den Takt fällt, / Und überall das Singen.

Fabriken, Hütten, der Hafen, / Schaffen am laufenden Band / Stettin überragt / jede andere Stadt / durch die Mühe der Arbeiterhand.

Auf der Werft reger Betrieb / Schiffe schießen wie Pilze aus dem Boden / Los, Jungs, scheut nicht die Müh, / Lasst ertönen den Chor der Hämmer.

Und wenn die Nacht kommt, / und die Sterne erstrahlen am Himmel / Nach der Arbeit zufrieden, / Menschen lachen und spielen, / Fremd sind ihnen Traurigkeit und Mühe.

Theater, Sport und Spaß, / Überall fröhliches Lachen, / Stettin singt, Stettin springt, / Stettin lacht, Stettin kracht, / Überall fröhlicher Gesang! [17]

Auch heute tanzt man wieder viel in Stettin, nicht nur im Rosengarten. Tanzen auf den Straßen kommt in Mode. In Stettin ist wieder Energie, moc, wie es auf Polnisch heißt, eine besondere Kraft. Nicht umsonst nannte sich die Veranstaltung in Prenzlau, an der ich neulich teilnahm, „Stettin – eine Metropole im Aufbruch?“ Eine Metropole, die sich auch Richtung Deutschland sehr geöffnet hat. Und zum Tanz einlädt. Ist ja nur ein Wurf mit der Baskenmütze.

***

Und nun möchte mich ganz herzlich beim Deutschen Kulturforum östliches Europa, insbesondere bei Frau Magdalena Gebala, die sich um das gesamte Projekt gekümmert hat, mich und meinen Blog engagiert betreut hat, und der ich viele hilfreiche Anregungen verdanke, für diese schöne und intensive Zeit bedanken. Herzlichen Dank auch an Herrn André Werner, der den Blog so kompetent und sorgfältig betreut hat. Er war derjenige, der die Texte und Fotos reinstellte, arrangierte, redigierte, und im schöpferischen Austausch mit mir stand. Danke an Frau Małgorzata Korzeb für die sehr guten Übersetzungen des Blogs ins Polnische und die produktive Zusammenarbeit. Und danke auch an meine beiden lieben „Korrektoren“ Sabine Lefèvre und Veiko Boden von der Humboldt-Universität zu Berlin, die die Texte als Erste gelesen und mich sehr unterstützt haben. Danke an meine Mutter und meinen Bruder für die wertvollen Inspirationen und an meine Tochter für die gemeinsamen Stettin-Erkundungen.“ [18] Danke an das Filmteam aus Potsdam-Babelsberg unter der Leitung von Kathrin Lantzsch und Vera Schneider für die tolle gemeinsame Zeit beim Drehen des Stettin-Films. Anfang des Jahres 2026 ist Premiere, die ich kaum erwarten kann.

In der Buchhandlung »Kamienica w lesie« (v.l.): Pierre-Frédéric Weber (Podcast »Stettinum«) Brygida Helbig und Manfred Hanf. Foto: © Leszek Oświęcimski
In der Buchhandlung »Kamienica w lesie« (v.l.): Pierre-Frédéric Weber (Podcast »Stettinum«) Brygida Helbig und Manfred Hanf
Foto: © Leszek Oświęcimski

PS 1: Meine Mutter empfiehlt mir zum Schluss noch die Neuigkeiten zu erwähnen, von denen Kurier Szczeciński berichtet. Auf der Wyspa Pucka hat der Verein Archegryf das Wrack eines britischen Bombers gefunden, der 1944 mit der Besatzung hier abstürzte. Spannende archäologische Ausgrabungen sind auf der Insel Lastadie zu erwarten, wo der neue Sitz des Teatr Współczesny gebaut werden soll. In Stettin wird der längste Straßentunnel Polens mit einer Länge von fünf Kilometern unter der Oder gebaut. Meine Mutter wünscht sich, dass alle angefangenen Investitionen rechtzeitig beendet werden und den Bewohnern zugutekommen, aber auch neue in Gang gesetzt werden und Stettin aufblüht. Und die letzte Neuigkeit von mir:  Immer mehr berühmte Katzen werden auf Wandgemälden an Stettiner Häusern verewigt. Diese Stadt ist wirklich verrückt.


[1] Museum der Volksrepublik Polen

[2] Polnisch: rzut beretem

[3] Polnisch: Kobieta odświętna, kobieta codzienna

[4] Der Verlag Forma veröffentlichte 2010 meinen satirischen Migrationsroman Anioły i świnie w Berlinie (Engel und Schweine) und 2011 noch den Erzählband Enerdowce i inne ludzie (Ossis und andere Leute).

[5] Deutsch: Platz des Soldaten. Vor 1945 Königsplatz

[6] Ursprünglich befand sich das Haus in der Aleja Wojska Polskiego 73. Der Name des Palastes geht auf die Köpfe von neun Stettiner Kulturschaffenden zurück, die über den Fenstern des ersten Stocks angebracht sind und Architekten, Künstler, Schriftsteller, Musiker und Kulturförderer der Stadt ehren (vor 1945 waren es Köpfe von antiken Helden).

[7] Polnisch: Uniwersytet Młodego Melomana

[8] Polnisch: Salon artystyczny seniorów

[9] Deutsch: Thema im Fluss. Der Titel ist im Polnischen doppeldeutig und bedeutet auch „ein endloses Thema“. Alle Informationen dazu unter: www.13muz.eu/temat-rzeka-thema-fluss

[10] Informationen zu Mirek Kosiński:www.pomeranica.pl

[11] Informationen zu Wiesław Łągiewka: www.teatrpolski.eu

[12] Damals Plac Feliksa Dzierżyńskiego

[13] Weiße Mützen des Medizinischen Lyzeums, grüne Mützen des Handelstechnikums, es gab aber auch andere

[14] Polnisch: szafa gra, komoda tańczy

[15] Zu dieser Zeit schon Wały Chrobrego

[16] Seine neueste CD heißt „Meine Orte auf der Erde“ (Moje miejsca na Ziemi), Texte schrieb u.a. Artur Daniel Liskowacki, Szczecin 2025. Zurzeit nimmt er eine Platte mit seiner Tochter Marta Łągiewka auf, Schauspielerin am Teatr Pleciuga.

[17] Przed blaskiem rannych zórz / Mroczna umyka noc / Dzień jasny spływa, / Twórcza i żywa / Tryska potężna moc! // Szmer cichy Odry fal, / Wiatru od morza wiew… / Mgła, gdy opada, / Walc się układa, / Słychać dokoła śpiew. // Fabryki, huta, port / wszędzie wre praca w krąg. / Szczecin wyrasta / nad inne miasta / Trudem roboczych rąk. // Na stoczni praca wre / Rośnie okrętów sznur / Hejże junacy, / dalej do pracy / niech zabrzmi młotów chór.// A gdy nadejdzie noc,/ Gwiazdek zabłyśnie rój / Radzi po trudzie, / Bawią się ludzie, / Obcy im smutek, znój.// Teatr, zabawa, sport, / Wszędzie wesoły śmiech, / Szczecin się śmieje., / Szczecin szaleje, / Wszędzie wesoły śpiew!

[18] Danke an Manfred Hanf und Pierre-Frédéric Weber für die Aufnahme einer Podcastfolge, Krzysztof Lichtblau für das lange Interview mit mir. Danke an die Leserinnen und Leser meines Blogs für die Lektüre und die Kommentare. Danke an alle, die mir Informationen vermittelt und mich zu Veranstaltungen und Gesprächen eingeladen bzw. mich begleitet haben, u.a. an den Verein Städtepartnerschaft Stettin e.V. (Maciek Luszczyński-Lempka, Ela Kargol, Vorsitzende Ewa Dąbrowska), die Stettiner Philharmonie (Magdalena Wilento, Katarzyna Bychak), Paulina Romanowicz, Monika und Konrad Szymanik, Katarzyna Bazylińska, Iwona Waligórska, Inga Iwasiów, Piotr Owczarski, Michał Wilkocki, Rosita Pawlak, Leszek Oświęcimski, und an die tollen Stettiner Reiseführer, u.a. Dorota Pundyk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert